HIV & AIDS

 

HIV ist die englischsprachige Abkürzung für das menschliche Immunschwächevirus („Human Immunodeficiency Virus“). Eine Ansteckung mit dem HI-Virus (= infiziert), wird als HIV-Infektion bezeichnet, Menschen sind dann HIV-positiv. Erstmals entdeckt wurde das HI-Virus vom französischen Forscher Luc Antoine Montagnier im Jahr 1983, wofür er 2008 den Medizin-Nobelpreis erhielt.

AIDS („Acquired Immune Deficiency Syndrome“) ist ebenfalls eine englische Abkürzung für die Erkrankung, die durch das HI-Virus verursacht wird. Übersetzt bedeutet AIDS erworbenes (im Unterschied zum angeborenen) Immunschwäche-Syndrom. Das heißt, dass die Abwehrfähigkeit des Körpers gegenüber Krankheitserregern wie Viren oder Bakterien herabgesetzt ist.

Es wird angenommen, dass die ersten HIV-Infektionen in Afrika durch eine Übertragung von Affen (vermutlich Schimpansen) auf den Menschen stattfanden. Von dort aus lässt sich die Erkrankung nach Haiti und später in die USA verfolgen, wo HIV-Fälle erstmals im Jahr 1981 beschrieben wurden.

Wissen zum Unterschied HIV und AIDS

Schon gewusst?

HIV und AIDS sind nicht das gleiche: Ist jemand mit dem HI-Virus infiziert, wird er als HIV-positiv bezeichnet. Es besteht die Gefahr, später an AIDS zu erkranken.