Therapie

UNTERSTÜTZENDE MAßNAHMEN

 

Die Therapie mit antiretroviralen Medikamenten ist die Säule Ihrer HIV-Behandlung. Außer der regelmäßigen und vorschriftsmäßigen Einnahme der Medikamente können Sie selbst noch einiges dazu tun, den Erfolg der Therapie zu unterstützen.

Dazu gehört vor allem:

  • Lassen Sie sich impfen
    • Wichtig sind insbesondere die Impfungen gegen Grippe, gegen Hepatitis B und gegen Pneumokokken, das sind Bakterien, die eine lebensgefährliche Lungenentzündung hervorrufen können. Lassen Sie sich von Ihrem behandelnden Arzt/Ihrer Ärztin dazu beraten
  • Verpassen Sie keine der vereinbarten Kontrolluntersuchungen; sie sind entscheidend, um zu überprüfen, ob die HIV-Therapie erfolgreich ist
  • Vermeiden Sie zusätzliche Belastungen Ihres Immunsystems wie Zigarettenrauchen oder übermäßigen Alkoholkonsum
  • Achten Sie auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung (siehe Ernährung)
  • Gehen Sie einmal im Jahr zum Augenarzt, da bei einer HIV-Infektion bestimmte Augenerkrankungen auftreten können
  • Gehen Sie als Frau einmal im Jahr zur Krebsvorsorge beim Frauenarzt, da bei HIV-positiven Frauen das Risiko für Gebärmutterhals-Krebs (= Zervixkarzinom) höher ist
  • Achten Sie auf eine gute Zahn- und Mundhygiene und gehen Sie einmal im Jahr zum Zahnarzt, da Probleme an den Zähnen und im Mundbereich bei HIV-positiven Patienten häufiger auftreten
Sport bei der HIV-Therapie

Schon gewusst?

Bewegung und Sport wirken sich sehr günstig auf das Immunsystem aus und können zudem auch Nebenwirkungen der HIV-Therapie vorbeugen bzw. verbessern.